Schulze Wenning. Steuerberater.
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Arbeitgeber braucht keine Hunde im Büro zu dulden

Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer untersagen, seinen Hund mit ins Büro zu bringen, wenn sich andere Mitarbeiter von dem Tier bedroht fühlen. Dies gilt auch, wenn der Hund vorher im Büro geduldet wurde und auch andere Arbeitnehmer ihre Hunde mitbringen dürfen. So entschied das Arbeitsgericht Düsseldorf im Fall der Mitarbeiterin einer Werbeagentur, vor deren Hund sich nach Überzeugung des Gerichts Kollegen mit Grund fürchteten. Zwar gebietet der Gleichbehandlungsgrundsatz, Arbeitnehmer in vergleichbarer Lage bei Anwendung einer selbst gesetzten Regel gleich zu behandeln. Verboten ist damit aber nur eine sachfremde Differenzierung. Sachfremd ist eine Differenzierung dann, wenn es dafür keine billigenswerten Gründe gibt. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme fühlten sich Mitarbeiter von dem Hund bedroht, sodass der Arbeitgeber aufgrund seiner Fürsorgepflicht für Abhilfe zu sorgen hatte.