Schulze Wenning. Steuerberater.
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Bisher unterlassene Bildung einer Pensionsrückstellung kann nicht nachgeholt werden

Eine Pensionsrückstellung darf in einem Wirtschaftsjahr höchstens um den Unterschied zwischen dem Teilwert der Pensionsverpflichtung am Schluss des Wirtschaftsjahres und am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres erhöht werden. Ist eine Pensionsrückstellung rechtsfehlerhaft nicht in Höhe des Teilwerts gebildet worden, ist das „Nachholverbot“ zu beachten. In der Vergangenheit aufgelaufene Fehlbeträge (Differenz zwischen Ist‑Rückstellung der Bilanz und korrekter Soll‑Rückstellung lt. z. B. versicherungsmathematischem Gutachten) können deshalb mit steuerlicher Wirkung nicht nachgeholt werden. Der Bundesfinanzhof muss abschließend entscheiden. (Quelle: Urteil des Finanzgerichts Münster)