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Entschädigungsanspruch bei Diskriminierung wegen Schwangerschaft

Wird unter Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz einer schwangeren Arbeitnehmerin eine Kündigung erklärt, stellt dies eine Benachteiligung wegen des Geschlechts dar und kann einen Anspruch wegen Entschädigung auslösen. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. In dem zugrunde liegenden Fall hatte der Arbeitgeber versucht, die Arbeitnehmerin zum Ignorieren eines Beschäftigungsverbots zu bewegen und das Arbeitsverhältnis nach Absterben der Leibesfrucht, allerdings noch vor der künstlich einzuleitenden Fehlgeburt, gekündigt. Das Gericht sah darin eine ungünstigere Behandlung der Arbeitnehmerin wegen ihrer Schwangerschaft und sprach ihr eine Entschädigung in Höhe von 3.000 € zu.