Schulze Wenning. Steuerberater.
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Aufwendungen für die verkehrstechnische Anbindung eines Grundstücks sind nachträgliche Anschaffungskosten auf den Grund und Boden

Anschaffungskosten sind grundsätzlich alle Aufwendungen, die erforderlich sind und geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen.

Ein Unternehmer musste die verkehrstechnische Anbindung eines Grundstücks vornehmen um die Änderung eines Bebauungsplans zu erreichen und um dann eine Baugenehmigung zu erhalten. Das Niedersächsische Finanzgericht entschied, dass die Aufwendungen für die verkehrstechnische Anbindung des Grundstücks keine sofort abziehbaren Betriebsausgaben, sondern nachträgliche Anschaffungskosten für den Grund und Boden sind. Dies gilt auch dann, wenn die Maßnahmen nicht in einem unmittelbaren örtlichen Zusammenhang zu dem Grundstück stehen.

Abschließend entscheiden muss der Bundesfinanzhof.