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Steuerberater Münster Schulze Wenning
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Steuerberatung Münster

Durch unsere Erfahrung sind wir Ihr Steuerberater für alle steuerlichen Angelegenheiten und Fragen. Wir als Steuerberater in Münster unterstützen und beraten Sie bei der Planung Ihrer Unternehmenszukunft.

 

Ablage in unserer Cloud

Mit unserer digitalen Ablage auch Cloud genannt, machen wir gemeinsam einen Schritt in die Zukunft. Sie können Ihre Buchhaltung online weltweit einsehen. Selbstverständlich sind Ihre Daten absolut manipulationssicher.

 

 

Lohnbuchhaltung

In Sachen Lohnbuchhaltung ist aktuelles Wissen im Steuerrecht wichtig. Wir als Steuerberater in Münster bieten unseren Mandanten Hilfe in den Bereichen Beitragsnachweise und Lohnsteueranmeldungen an

 

Existenzgründung

Anlässlich einer Existenzgründung / eines Startups ergeben sich zahlreiche Fragestellungen. Wir beraten Sie gerne und begleiten Sie von Ihrer Geschäftsidee bis hin zur erfolgreichen Unternehmensgründung und der weiteren strategischen Planung.

 

Finanzbuchhaltung

Die Finanzbuchhaltung von Profis bietet Vorteile. Zusätzlich profitieren unseren Mandanten von der zeitlichen Entlastung sowie von der Kostenplanung und den wirtschaftlichen Auswertungen.

 

Kostenlose Seminare

Wir als Steuerberater in Münster bieten kostenlose Seminare an. Themengebiete sind unter anderem: Wie kann ich ein Arbeitszimmer absetzen? Wie ist das mit der 1%-Regelung bei Firmenwagen? Welche Anforderungen an einer Kasse muss ich erfüllen?

 

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Wenn Sie von Ihrem bisherigen Steuerberater zu uns wechseln wollen, können wir für Sie die gesamte Abwicklung des Wechsels übernehmen. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

 

 



Kontakt

-SteuerNeuigkeiten-

 

Grundstückseigentümer haften für ihre Handwerker

Ein Grundstückseigentümer haftet für Schäden am Nachbarhaus, wenn diese durch Arbeiten seiner Handwerker dort entstanden sind. Dass der Handwerker sorgfältig ausgewählt worden ist, ändert daran nichts. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Ein Grundstückseigentümer hatte einen Handwerker beauftragt, das Dach seines Hauses zu reparieren. Der Dachdecker verursachte einen Brand, der das Haus vollständig zerstörte. Durch den Brand wurde das unmittelbar angebaute Haus des Nachbarn erheblich beschädigt. Da der Handwerker zwischenzeitlich insolvent geworden war, verlangte die Versicherung des geschädigten Nachbarn vom Grundstückseigentümer Schadenersatz. Nach Auffassung des Gerichts steht dem Nachbarn gegen den Grundstückseigentümer ein verschuldungsunabhängiger nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zu. Dieser ist gegeben, wenn von einem Grundstück eine rechtswidrige Einwirkung, hier das Feuer, auf ein anderes Grundstück ausgeht. Dabei muss die Beeinträchtigung auf den Willen des Eigentümers zurückgehen. In diesem Fall war das der Reparaturauftrag an den Handwerker, der den Brand verursacht hatte. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Auftraggeber bei der Auswahl des Handwerkers Sorgfaltspflichten verletzt hat.

Einheitliches Vertragswerk bei Veräußerung von Grundstücken in einem Reihenhausgebiet

Zwei Grundstückserwerber hatten im September notariell mit der Stadt einen Grundstückskaufvertrag abgeschlossen. Er enthielt die Verpflichtung zur Bebauung gemäß der vorliegenden Bauplanung der C-GmbH. Der Bauerrichtungsvertrag zwischen den Erwerbern und der C-GmbH wurde im Oktober geschlossen. Darin wurde auf eine Baubeschreibung aus August sowie eine Planskizze und ein Angebot aus Oktober desselben Jahrs Bezug genommen. Der Bauplan war bereits drei Jahre vorher durch eine von der Stadt beauftragte G-GmbH erstellt worden. Nach Auffassung des Thüringer Finanzgerichts war in diesem Fall von einem einheitlichen Vertragswerk auszugehen. Obwohl der Grundstückskauf- und der Bauerrichtungsvertrag mit unterschiedlichen Vertragspartnern geschlossen wurden, konnte davon ausgegangen werden, dass die auf der Veräußererseite beteiligten Parteien aufgrund von Abreden zusammengearbeitet bzw. ihr Verhalten aufeinander abgestimmt hatten. Die Stadt hatte dem Grundstückserwerber ein Bauunternehmen benannt, das bereits eine Bauplanung für das gesamte Gebiet erstellt und ein konkretes Bebauungsangebot abgegeben hatte. Ob die Erwerber Kenntnis von dem Zusammenwirken der beiden Parteien hatten, war für die Beurteilung unerheblich. Folglich waren neben dem Grundstückskaufpreis auch die Baukosten in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer einzubeziehen.

Vermieter trägt Darlegungs und Beweislast bei Betriebskostenabrechnung

Stellt ein Vermieter extrem hohe Nachforderungen im Rahmen der Betriebskostenabrechnung, hat er für die erhobene Forderung den Beweis zu erbringen, dass die abgerechneten Kosten auch tatsächlich angefallen sind. Der Mieter muss den Nachforderungsbetrag nicht zahlen, wenn die ernsthafte Möglichkeit eines offensichtlichen Fehlers in der Abrechnung besteht. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden. In dem entschiedenen Fall sollte ein Mieter für seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus eine ungewöhnlich hohe Nachzahlung leisten. Er sollte angeblich fast die Hälfte der Heizenergie des gesamten Mehrfamilienhauses verbraucht haben, wobei seine Wohnung gerade einmal 13 % der gesamten Wohnfläche ausmachte. Der Mieter forderte die Vorlage der Ablesebelege der Verbrauchseinheiten für die übrigen Wohnungen und verweigerte die Nachzahlung. Der Vermieter verweigerte die Einsichtnahme in die Unterlagen und klagte auf Zahlung der Betriebskosten. Nach Auffassung des Gerichts hat der Mieter zu Recht die Nachzahlung verweigert. Denn nicht der Mieter habe die Unrichtigkeit der Abrechnung darzulegen und zu beweisen, sondern der Vermieter deren Richtigkeit. Zudem sei der Mieter zur Zahlungsverweigerung berechtigt gewesen, da ihm die Abrechnungsunterlagen nicht vollständig zur Verfügung gestellt worden seien. Der Mieter habe das Recht, die erstellte Betriebskostenabrechnung des Vermieters zu prüfen und hierzu alle erforderlichen Unterlagen des Vermieters einzusehen, soweit dies zur sachgerechten Überprüfung erforderlich ist.
 

Antrag auf Überlassung der Kopien einer vollständigen Akte

In einem finanzgerichtlichen Verfahren können die Beteiligten die Gerichtsakte und die dem Gericht vorgelegten Akten einsehen und sich auf eigene Kosten Kopien machen lassen. Ein Anwalt hatte im Rahmen eines Prozesses die Kopien einer kompletten Akte angefordert, nachdem zuvor bereits ein Mitarbeiter Akteneinsicht genommen hatte. Das Finanzgericht lehnte dies mit der Begründung ab, dass die Überlassung von Fotokopien einer gesamten Akte nur ausnahmsweise verlangt werden könne. Dazu sei eine ausführliche Begründung erforderlich. Der Bundesfinanzhof bestätigte diese Auffassung. Ein Anspruch auf Überlassung von Fotokopien der gesamten Akten besteht grundsätzlich nicht. Sie können ausnahmsweise nur dann angefordert werden, wenn dies für eine sachgerechte Prozessführung notwendig ist. Auch wenn der Akteninhalt viele interne Anmerkungen oder Verfügungen des Finanzamts enthält und das Aussortieren einen unverhältnismäßigen Arbeitsaufwand bedeutet, kann dies die Kopie der kompletten Akte rechtfertigen. Diese Voraussetzungen lagen hier jedoch nicht vor.

Hälftiges Miteigentum an außerhäuslichem Arbeitszimmer

Ein Ehepaar kaufte zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, die dann jeweils im hälftigen Miteigentum der Ehepartner standen. Dafür nahm das Ehepaar gemeinsam ein Darlehn auf. Zins und Tilgung zahlten sie von ihrem gemeinsamen Konto. Eine der Wohnungen nutzte die Ehefrau als steuerlich anerkanntes außerhäusliches Arbeitszimmer. Das Finanzamt berücksichtigte die nutzungsabhängigen Kosten wie Energie- und Wasserkosten in voller Höhe als Werbungskosten, während es Abschreibung und Schuldzinsen nur zur Hälfte zum Abzug zuließ. Der Bundesfinanzhof bestätigte die Auffassung des Finanzamts. Bei gemeinschaftlichem Erwerb einer Wohnung ist davon auszugehen, dass jeder Miteigentümer die Anschaffungskosten entsprechend seinem Miteigentumsanteil getragen hat. Grundstücksorientierte Kosten wie Abschreibung, Grundsteuern, Versicherungen und Schuldzinsen können daher nur entsprechend den Miteigentumsanteilen zu Werbungskosten führen.

Steuerfreie Überlassung eines Computers an einen Arbeitnehmer

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern betriebliche Datenverarbeitungs- und Kommunikationsgeräte zur privaten Nutzung steuerfrei überlassen. Darunter fallen bspw. PCs, Laptops, Tablets oder Smartphones. Ob dies durch Gehaltsumwandlung geschieht oder die Arbeitnehmer die Überlassung zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erhalten, ist für die Steuerfreiheit unerheblich. Die Nutzung ist allerdings dann nicht steuerfrei, wenn der Arbeitgeber einen PC von einem Dritten least und in einem Überlassungsvertrag mit seinem Arbeitnehmer Regelungen aufnimmt, nach denen diesem der PC (Leasinggegenstand) zuzurechnen ist. Denn dann wird kein betriebliches Gerät überlassen. So hat es das Sächsische Finanzgericht entschieden. Im zugrunde liegenden Fall war nach den Regelungen des Vertrags mit dem Leasinggeber zwar der PC dem Arbeitgeber (Leasingnehmer) zuzurechnen. Da der Arbeitgeber allerdings mit seinem Arbeitnehmer vereinbart hatte, dass dieser die Pflichten aus dem Leasingvertrag übernimmt und die entsprechenden Rechte abgetreten erhält, erfolgte die endgültige Zurechnung des Geräts zum Arbeitnehmer.
 

Aufrechnungsrecht des Finanzamts in Bauträgerfällen

Der Bundesfinanzhof hat bereits 2013 entschieden, dass ein Bauträger keine Bauleistungen erbringt und damit als Leistungsempfänger nicht Schuldner der Umsatzsteuer der für sein Unternehmen erbrachten Leistungen (z. B. von Bauhandwerkern bezogene Bauleistungen) sein kann. Folglich ist der leistende Unternehmer selbst umsatzsteuerpflichtig. Soweit noch keine Verjährung eingetreten ist, fordern die Finanzämter daher für die sog. Altfälle Umsatzsteuer von den leistenden Bauunternehmern. Diese haben sodann einen zivilrechtlichen Anspruch auf nachträgliche Zahlung der bisher nicht in Rechnung gestellten Umsatzsteuer gegenüber den Bauträgern. Die Bauträger fordern andererseits von den Finanzämtern die von ihnen bereits gezahlte Umsatzsteuer zurück. In der Folge lässt sich die Finanzverwaltung den Anspruch der Bauunternehmen gegenüber dem Bauträger abtreten und rechnet ihn mit den geltend gemachten Rückforderungsansprüchen der Bauträger gegenüber dem Finanzamt auf. Das Finanzgericht Nürnberg entschied, dass diese Vorgehensweise nicht zu beanstanden ist und ein Finanzamt von einem Bauunternehmer abgetretene, noch nicht verjährte Nachzahlungsansprüche gegen einen sich ergebenden Umsatzsteuer-Erstattungsanspruch des Bauträgers aufrechnen kann.

Beschränkt steuerpflichtige Amateur-Sportler als Arbeitnehmer

Beschränkt steuerpflichtige Sportler im Amateurbereich sind unter bestimmten Voraussetzungen als Arbeitnehmer des Sportvereins zu behandeln. Dieser ist dann zum Lohnsteuerabzug verpflichtet. Wird der Abzug nicht vorgenommen, kann der Verein durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden. Das hat das Thüringer Finanzgericht im Fall eines Regionalliga-Fußballvereins entschieden. Dieser hatte Fußballspieler aus Tschechien, die weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatten, als Vertragsamateure verpflichtet. Da die Spieler u. a. verpflichtet waren, an Spielen, Lehrgängen und am Training teilzunehmen, waren sie Arbeitnehmer des Vereins, auch wenn ihre Verträge keine Regelungen für den Krankheits- oder Urlaubsfall vorsahen. Sie erzielten auch steuerlich beachtliche Einkünfte. Neben Prämien zahlte der Verein ihnen auch Fahrtkostenerstattungen, die allerdings über den tatsächlichen Aufwendungen lagen. Die Grenze der Liebhaberei war damit überschritten. Somit haftete der Verein für die nicht einbehaltene Lohnsteuer, Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag. Da ihm auch keine Bescheinigungen der Spieler über die jeweils maßgebenden Steuerklassen vorlagen, musste die Lohnsteuer anhand der Merkmale der Steuerklasse VI berechnet werden. Der Bundesfinanzhof muss möglicherweise abschließend entscheiden.

Dashcam-Aufnahmen: Verwertbarkeit als Beweismittel im Unfallhaftpflichtprozess

Obwohl eine permanente anlasslose Aufzeichnung des gesamten Geschehens auf und entlang der Fahrstrecke eines Fahrzeugs mittels einer sog. Dashcam datenschutzrechtlich unzulässig ist, kann die Videoaufzeichnung im Unfallhaftpflichtprozess als Beweismittel verwertet werden. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Nach Auffassung des Gerichts ist bei der vorzunehmenden Abwägung das Interesse des Geschädigten an der Durchsetzung seiner zivilrechtlichen Ansprüche und sein Anspruch auf rechtliches Gehör höher zu bewerten als das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Unfallgegners, insbesondere sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung und sein Recht am eigenen Bild. Datenschutzrechtlich zulässig ist eine kurze, anlassbezogene Aufzeichnung des Unfallgeschehens, etwa durch ein dauerndes Überschreiben der Aufzeichnungen in kurzen Abständen und Auslösen der dauerhaften Speicherung erst bei Kollision oder starker Verzögerung des Fahrzeugs.

 

 

Wir betreuen unsere Mandanten aus dem gesamten Münsterland:

 

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